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Donnerstag, 19. August 2021

Irgendetwas passiert immer, 3 Tage vor der Venedig-Reise wurde die Katze krank, nun fahren wir uns einen 10´Sechskant-Schraube in den immerhin schon 900 km alten Reifen; Chance dafür 1:#wasweissichdennwieoftdasvorkommtdonnerwetternocheinmal.

Unser VW-Händler war aber top, nach 2 Tagen war der Schaden schon bekommen.

Die Vorbereitungen laufen. (die Waage nehmen wir nicht mit 🙂

Am Samstag geht es los, das erste Ziel heisst Mantua

Samstag, der 21. August 2021

Das Auto ist gepackt, seine „Jungfernreise“ (ist das eigentlich noch gendergerecht) beginnt-

Die Gummibärchen sind immer an Bord.

Optimistisch sagte uns das Navi, dass wir um 15:57 Uhr in Mantua ankommen. Das ging auch bis Ulm gut, Fernpass gesperrt, Brenner ein einziger Stau. Die „Noch“-Alternative war der Bernadino-Tunnel. Für 10 Euro haben wir uns also die Österreich-Vignette gekauft, für 40 Euro den Kleber für die Schweiz. Der nächste Tiefpunkt kam eine halbe Stunde später; Blockabfertigung am Bernadino-Tunnel, 40 min Wartezeit. Die schnellste Route war dann die über den Splügen Pass. Den kannten wir schon, eine wirklich spektakuläre Route.

Gefühlte 100 Serpentinen, teilweise so eng, dass man rangieren muss. Der Trip lohnt sich, weil man durch spektakuläre Gebirgswelten fährt. Man kommt auf der Ostseite des Comer Sees raus, über Bergamo ging es dann weiter. (auf leerer Autobahn)

Nach über 11 Stunden hatten wir dann die Silhouette von Mantua – Weltkulturerbe – vor uns.

Unsere „Residenzia Bibiena“ liegt mitten in der Altstadt, hat ein großes schönes Zimmer und Bier und Wein waren köstlich, die Pasta sowieso.

Sonntag, der 22. August 2021

Heute gab es Kultur geballt und eine Laufleistung ähnlich Venedig, 13,800 Schritte.

Erster Anlauf war der Palazzo Ducale. Mantua war viele Jahrhunderte eine ähnlich bedeutsame Stadt wie Genua oder Venedig. Entsprechend aufwendig ist das Stadtbild und insbesondere der Dogenpalast. Von aussen sehr unscheinbar, aber riesengroß, da jeder neue Doge etwas Neues anbauen musste/wollte/konnte/sollte/mochte.

Hier ist jeder Raum ein Unikat, schon damals musste irgendwie das Auto immer etwas größer sein als das des Nachbarn. Autos gab es noch keine, also mussten Räume und Paläste her.

Weit ging es durch das Zentrum der Stadt

In einer netten Eckkneipe gab es eine wunderbare Lasagne.

Bei 35 Grad (ja, in Bad Vilbel gewittert es gerade, tut uns echt leid) ging es dann aus der Stadt raus zum Palazzo Te, der Repräsentationspalazzo der Dogen.

Von aussen sehr unscheinbar, waren die Räume hier noch imposanter.

Schauen wir uns ein paar Details an; eigentlich ist es so eine Art Pornoschuppen.

Weitere Details würden zur Sperrung meines Accounts führen.

Beeindruckend war dann der „Saal der Riesen“. Die werden hier dreidimensional durch Engeln von Felsen erschlagen. Decke und Wände gehen ineinander über, so wie heute ein 3-D Kino. Dazu kommt eine exzellente Raumakustik. Nur mal mit dem Fingernagel an die Kamera geklopft und schon drehten sich alle Anwesenden (auch in Mantua sind es nicht viele) um.

In Italien besteht in allen Innenräumen Maskenpflicht, es wird immer auch Fieber gemessen und der Covpass-Code wird registriert; das ist alles sehr streng. In den Restaurants sitzt man dann ohne Abstand, das ist dann alles sehr lax.

Die Basilika Sant. Andrea liegt eingeklemmt mitten in der Altstadt.

Betritt man sie, bleibt man erst einmal beeindruckt stehen und ein leises „wow“ erklingt.

Mit einem appetitanregenden Bild auf die größte „Paninisammlung“ ever bereiten wir uns nun auf ein nettes Abendessen irgend wo in dieser beeindruckenden Stadt vor.

Montag, der 23. August 2021

Der Tag ist schnell erzählt. Wir sind heute 550 Km nach Süden gefahren; Zielort Termoli.

Die ersten 100 km waren gefühlt Dauerstau; es ist Wahnsinn, was sich in der Ferienzeit – die Italiener haben noch 1 Woche Ferien – abspielt. Ab Rimini wurde es dann leerer: die Adria-Autobahn ist landschaftlich sehr reizvoll.

Pause macht man natürlich im „Autogrill“.

In Termoli vom Balkon unseres B+B haben wir das Meer gesehen; es ist noch da, die Adria, Hurra, tata.

Termoli ist ein Hotspot des italienischen Strandurlaubtourismus, kilometerweit reiht sich ein Bagno an das andere.

Aus der Innenstadt wir innerhalb einer Stunde ein riesiges Restaurant; Straßen werden gesperrt, aus allen Öffnungen quellen Tische und Stühle und um 20:15 sind alle Tische besetzt.

Wir waren hungrig und die Ersten in einer Pizzeria.

Eine Flaniermeile hat es natürlich auch

Dienstag, den 24. August 2021

Heute waren es nur 180 Km zu unserem ersten längeren Strop in Trani.

Wir sind also auf kleinen gelben Straßen quer durch das Gargano gefahren, eine sehr waldreiche Landschaft nördlich von Bari.

Der Wallfahrtsort Monte Sant´Angelo war unser „Mittagsziel“

die Drohne ist eine Bereicherung……

„Die Kirche liegt über einer Grotte. Um 490 hat ein Bauer seine Kuh gesucht. Die hatte sich in der Grotte verirrt. Voller Zorn schoss der Bauer einen Pfeil auf das Tier (eigentlich blöd, war ja die eigene Kuh). Der Erzengel Michael veränderte aber die Flugbahn (z.G. der Kuh, zu Lasten des Bauern) und verkündete, dass er diese Grotte zukünftig vor allem Bösen schützen werde. Nachdem er dem örtlichen Bischof dann auch noch im Traum erschien (geht ja nur so), baute der flugs eine Kapelle auf die Grotte, der Rest ist Geschichte“.

Der Ort ist nett, so wie alle Bergdörfer auf einem Berg in Südeuropa und – nach dem Trubel in Termoli – auch sehr ruhig.

Unser B&B in Trani ist ein Traum, direkt am Hafen in einem alten Palazzo.

Allerdings im 2. Stock, 50 Stufen.

Mittwoch, der 25. August 2021

Gestern Abend haben wir noch etwas „rausbekommen“. Bislang waren ja die großen Ansammlungen gestikulierender italienischer Damen in Diskussion die größte Lärmquelle überhaupt. Sie wurden abgelöst von schrill kläffenden Fußhupen; kleinen Hunden mit Kopfhöhe kleiner gleich 20 cm. Jeder 5. hat so ein kleines Teil bei sich; oft in kleinen Transporttaschen; alles für den Liebling. Nun gut, bleiben wir tolerant: wer´s halt braucht.

Heute stand das Weltkulturerbe „Castel del Monte“ auf dem Programm. Um es vorwegzunehmen: wir haben die Burg nicht von innen besichtigt; die Warteschlange in glühender Sonne war uns zu lang und die online-Buchung über das Smartphone brach ständig ab. Dennoch ist dieses Bauwerk – in einsamer Landschaft auf der Spitze eines Bergkegels stehen – ein beachtenswertes Monument.

Warum es der deutsche Kaiser und König von Sizilien Friedrich der Zweite hat bauen lassen, ist völlig unbekannt. Der Berg war damals dicht bewaldet und das Gebäude lässt keine Verteidigungsanlagen erkennen. Es wurde auch nie ganz fertiggestellt, da der Fritz 1450 starb. Das Gebäude ist streng geometrisch als Oktagon gebaut mit 8 regelmäßigen Türmen

….Sonnenschutz 8,00; man ist nicht mehr der Jüngste…

Dann taten wir, was wir den gleichberechtigten Interessenausgleich nennen, Wir suchten uns ein nettes Bagno, mieteten „two beds and one umbrella“ und taten – nichts mehr.

Altgediente Commerzbänker werden es noch kennen, das Badetuch aus dem „Memphis-Programm“ der Bank in 1984. „It`s still on tour since 37 years“ und noch gut in Schuss.

Ebenfalls ein treuer Begleiter ist mein alter Gameboy; die Schutzscheibe fehlt inzwischen, aber eine schöne Gameboy-Session am Strand (Tetris)gehört seit Jahrzehnten dazu.

So, das Hafengelände mit seinen Bars und Restaurants füllt sich schon; das Abendessen steht an.

Donnerstag, den 26. August 2021

Gestern Abend hat es leicht geregnet und die Sitzplätze der Restaurants schrumpfte deutlich; es wollte ja keiner im Regen speisen.

Eher zufällig habe ich mir die Speisekarte des Restaurants „al Porto“ angesehen. Der übliche „Türsteher hörte Inge telefonieren und sprach mich gleich auf deutsch an. Er habe 4 Jahre in Basel gearbeitet. Wir sind also rein und erhielten einen schönen überdachten Tisch. Der „Speiskartenbringer“ sprach uns dann auch gleich auf deutsch an; er habe 3 Jahre in Freiburg studiert. Nach dem Essen kamen wir mit dem Studenten näher ins Gespräch (Master und Flugzeugbau in Turin) und „Patrone“ näherte sich. Er dachte ich, er wolle seinen Kellner zur schnelleren Arbeit anhalten, aber nein; grinsend erzählte er uns, dass er ab 1977 17 Jahre bei Stihl in der Nähe von Stuttgart gearbeitet hätte; der „Türsteher“ sein Sohn sei und der „Speisekartenbringer“ der Freund seiner Tochter sei. Ich habe ihn scherzhaft gefragt, wie viele seiner Familie denn auch deutsch sprechen würden; schwups holte er einen seiner Engel (Sohn vom „Türsteher“), denn der ist dien 4 Jahre in Basel zur Schule gegangen. Wir hatten einen unterhaltsamen Abend und für morgen nochmal den gleichen Tisch bestellt.

Ach ja, geregnet hat es dann auch nicht mehr.

Angeschaut haben wir uns heute unseren „Heimatort“ Trani.

Unter Friedrich dem II. war Trani ein bedeutender Hafen seines süditalienischen Reichs, stets in Konkurrenz mit Bari. Unter Friedrich waren alle Völker des Mittelraums (insb. Juden und Araber) geschätzte Bewohner und wurden gern angesiedelt. Da in der damaligen Kirche auch eine berühmte Reliquie die Gebeine des heiligen Leucio – aufbewahrt wurde, kamen auch viele Pilger in die Stadt.

Die heutige Kathedrale St. Nicola Pellegrino stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Nein, der Leucio liegt hier nicht mehr drin. Der wurde nämlich von den Sarazenen 1090 geklaut und weiterverkauft. 1094 erschien aber in der Vorgängerkirche ein Grieche namens Pilger namens Nikolaos; ein Kreuz auf der Schulter und auf den Lippen ein Kyrie eleison auf den Lippen. Erschöpft brach er zusammen und verstarb. Das kam den Einwohnern von Trani gerade recht; Ihr Bischof überredete den Papst, den armen toten Griechen heilig zu sprechen und und schon hatte man wieder eine Reliquie. Ob das alles stimmt? Im Reiseführer steht`s.

Wie „zierlich“ der doch beeindruckende Bau von vorne aussieht.

Das Castel, von wem wohl – Friedrich der II.

Zurück ging`s durch die kleinen Straßen der Altstadt.

Kennt Ihr eigentlich das familieninterne Fotoshooting-Duell?

Sehr nett ist es auch im nächsten kleinen Hafenstädtchen Biscegie.

Es gab Linguine con Cozze, Gambas et Calamari, lecker.

Am Strand war es heute ziemlich frisch, bedeckter Himmel (so nicht gebucht); die Alternative war – zurück in Trani

1.

2. daran anschließend:

Jedenfalls alles als nette Location

…mit Blick auf die getürkte Reliquie 🙂

Freitag, der 27. August 2021

Wir haben die Systhematik italienischer Kennzeichen gegoogelt. 1999 hat man die Kennzeichen auf europäischen Standard umgestellt; seit dem werden Nummernschilder in ganz Italien fortlaufend vergeben. Man fing mit AA-001-AA an. Sehr neue Autos tragen inzwischen ein G als ersten Buchstaben. Den Herkunftsort kann man auf die rechte Nummernschildseite in das blaue Feld stanzen lassen; das kommt aber sehr selten vor.

Nun denn, ich wollte schon noch einmal in das Innere des Castel del Monte und nach vielen Versuchen habe ich es dann doch geschafft, online-Tickets zu ergattern.

Die Schlange war noch länger wie beim ersten Mal, aber nun sind wir einfach an ihr vorbeigelaufen – nicht ohne Proteste der Wartenden, einmal Fieber gemessen (das machen sie überall ) und schon waren wir drin.

Um ehrlich zu sein; von aussen ist die Burg deutsch spektakulärer wie von innen.

Ein Verkehrszeichen kommt hier in Apulien wirklich häufig vor.

„Neve“ heisst übrigens „Schnee“ :-)Aus dem Auto raus zu fotografieren ist übrigens nicht ganz so einfach. Landstraßen sind hier derartig kaputt, das ein ruhiges Halten der Kamera unmöglich ist. Deshalb ist auf fast allen Landstraßen Tempo 50 beschildert. Es ist aber müßig zu erwähnen, dass sich kein Mensch daran hält; wir – nach anfänglichem Zögern – auch nicht.

Zum Mittagessen sind wir nach Giovinazzo, einem netten, sehr aufgeräumten Küstenstädtchen südlich von Trani.

Das Mittagessen wurde auch geregelt.

Todesanzeigen werden in Italien einfach an die Wand gepinnt.

Was erleben wir eigentlich nachmittags?

Die letzten Tage war es in diesem Spiaggio ruhig und beschaulich: heute – am Freitag – nicht. Was für ein Trubel, was für ein Lärm.

Mit einer uralten „Mär“ muss ich jetzt auch mal aufräumen. Früher haben sich italienische Männer (Gigolos) ständig in den Schritt gegriffen, um den richtigen Sitz „Ihrer Glocken“ zu kontrollieren. Das hat heutzutage aufgehört.

Morgen verlassen wir Trani und deshalb kam nochmal die Drohne zum Einsatz. Im Castel del Monte habe ich sie zweimal vergessen. Ich bin alt.

Heute Abend gehen wir nochmal zu unserer deutsch-italienischen Großfamilie.

Samstag, der 28. August 2021

Zum Frühstücken unseren „Palazzo Marina“ sind wir morgens in eine benachbarte Bar gegangen, das Frühstück ist italienisch einfach.

Der Cafe americano war top; die Croissants kamen frisch aus dem Backofen.

Nächstes Etappenziel unserer Reise ist Alberobello; der ganze Ort ist Weltkulturerbe.

Wie immer haben wir uns auf unserer Straßenkarte kleine gelbe Straßen durchs Land ausgesucht. Für die jüngeren Leser: das ist ein riesiges Stück Papier, das schön gefaltet ist und man es grundsätzlich falsch öffnet; insbesondere dann, wenn sie beidseitig gedruckt ist.

Warum in Alberobello über 1.400 Trullis stehen, ist eine lange Geschichte und hat etwas mit Steuren sparen zu tun. Im 15. Jahrhundert bekam ein Graf von seinem König für Verdienste Land geschenkt und gründete den Ort. Er war wohl ziemlich geizig und wollte keine Steuern zahlen. Aldo durften seine Landeigenen nur Häuser bauen, die schnell wieder abbau- und aufbaubar. Immer, wenn der König seine Steuereintreiber schickte, wurde abgerissen (keine Häuser, keine Steuern); anschließend wieder aufgebaut. Ob die Geschichte stimmt, kann ich nicht sagen, aber sie steht ao im Reiseführer und die Trullis stehen noch heute. Zudem bekam ich heute den Hinweis, dass es früher Nudeln von Birkel gab, die Trullis hiessen. Egal, sie stehen heute noch da und die Parkplätze für Touristenautos waren im 13 Uhr hoffnungslos überfüllt. Das war uns egal, wir übernachten hier und das Auto darf sogar in einer Tiefgarage stehen.

Erst einmal überkam uns der Wunsch auf Völlerei.

… es war gewaltig…

Durch Zufall haben wir uns erst einmal den wenig touristischen und damit wirklich wunderschönen Teil des Ortes ausgesuhct.

……das einzige Trulli mit einem Obergeschoß…..

Das ist der Touri-Teil, ein Souvenirshop nach dem anderen, Menschenmassen, laut und distanzlos.

So gab es noch einen Aperol und ein Peroni, dann eine Pause im Grand Hotel Olimpo.

Sonntag, der 29. August 2021

Einen Nachtrag zum gestrigen Abend habe ich noch.

Bier gibt es in Italien an jeder Ecke. Man braut leichte helle Biere; so wie eigentlich überall in Südeuropa. Mit Gläsern haben Sie es aber nicht.

In Mantua habe ich mir ein Hefeweizen bestellt und habe ein Weinglas dazu bekommen. Vorgestern trank ein Italiener am Nebentisch und trank ein Hefeweizen (meistens Erdinger) aus der Flasche und gestern Abend erhielt ich ein Birra alla Spina 0,5 l aus dem Hefeweizenglas. Nun denn, Hauptsache, das Glas ist unten dicht.

Ramazotti gibt es sehr selten; aber einen Averna überall.

Im „Grand Hotel Olimpo “ gab es heute morgen Tischkärtchen; das Frühstück wurde Covid-19 konform (Corona kennt man in Italien nur als Bier)serviert; es war für Italien opulent.

In Italien gibt es günstiges Benzin (1,65 der Liter Super) nur an Automatentankstellen, mit Service wird der Liter gleich mal 10 Cent teurer. Man muss dann erst einmal eine Kreditkarte dem Automaten präsentieren; erst dann darf man tanken. Das Ganze ist umständlich und, immer etwas anders und in italienscher Sprache. Wir lernen jedes Mal dazu.

Unser nächter Etappenort ist für 4 Tage Otranto, unser südlichster Punkt. Auf dem Weg dorthin statteten wir dem Ort Polignano a Mare einen Besuch ab, leider so wie zig tausend italienischen Sonntagsausflügler auch. Mit Glück ergatterten wir noch einen Parkplatz und so konnten wir dem berühmtesten Sohn der Stadt Domenico Modugno (1928-1994) einen Besuch abstatten.

—-die Auflösung folgt am Ende des Tagesberichts…..

Der Reiseführer schreibt, dass die Häuser förmlich aus dem Fels herauswachsen. Das stimmt.

……eine Datailaufnahme……..

Die Altstadt ist nett, zu viele Menschen…….

….noch ein leckeres Panino Pulpo

Was soll ich sagen, in Otranto angekommen haben wir erst einmal eine halbe Stunde Regen abwarten müssen; Gott sein Dank im teuersten Hotel, welches wir jemals gebucht haben.

So, jetzt noch die Auflösung:

Nel blu dipinto di blu [nel ˈblu diˈpinto di ˈblu] (italienisch; „In Blau gemaltes Blau“), nach seinem Refrain auch unter dem Titel Volare (italienisch für „fliegen“) bekannt, ist ein von dem italienischen Sänger, Komponisten und Schauspieler Domenico Modugno (Musik und Text) und Franco Migliacci (Text) geschriebenes Lied. Es wurde zum ersten Mal auf dem Sanremo-Festival 1958 von Modugno und Johnny Dorelli präsentiert und ging als Siegertitel des Wettstreits hervor. Im März desselben Jahres nahm Modugno mit dem Lied am Grand Prix Eurovision de la Chanson teil, wo es den dritten Platz belegte.

Nachdem das Lied in den Vereinigten Staaten veröffentlicht worden war, entwickelte es sich zum Nummer-eins-Hit der Billboard Hot 100.[1] 1959 erhielt Domenico Modugno für das Lied die erstmals verliehenen Grammy Awards in den Kategorien Record of the Year und Song of the Year.[2] Nel blu dipinto di blu entwickelte sich zu einem internationalen Hit und gilt heute als eines der bekanntesten italienischen Lieder. Es gehört weltweit zum Repertoire zahlreicher Künstler. (Wikipedia)

Glaubt mir, das Lied geht mir seit heute Mittag nicht mehr aus dem Kopf.

Montag, der 30. August 2021

„Volare“ geht mit immer noch durch den Kopf. 🙂

Heute haben wir uns unser schönes Städtchen Otranto angeschaut.

Dem Ort ging es Jahrhunderte lang gut. Für die Griechen war es der erste Hafen für ihre Fahrten nach Westen, für die Römer war es nach Verlängerung der „Via Appia“ ebenfalls ein wichtiger Handelsort, die Staufer fanden es schick und ebenso die Spanier. (Ja, die haben auch viele Jahre Süditalien beherrscht und auf Sardinien findet man ab und zu noch spanische Straßennamen) Venedig aber fand es nicht so schick und so wurde 1480 Otranto von Türken und Venezianern blutig erobert. Weil sich anschliessend 800 Männer Otrantos weigerten, zum Islam überzutreten, wurden all kurzerhand geköpft. (kennen wir das nicht aus der aktuellen Menschheitsgeschichte?) Die sind inzwischen alle heilig gesprochen und werden in Otranto nun verehrt und bekommen jedes Jahr ein Fest..

Den ersten Überblick über Strand und Neustadt erhielten wir von der Drohne und der Dachterasse unseres Hotels.

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….das riesige Fort….

Die Kathedrale Santa Maria Annunciata ist eine normannische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, das mittelalterliche Fußbodenmosaik ist beachtenswert wie auch das Eingangsportal. Ich finde es immer wieder faszinierend, was man aus Stein alles pickeln kann.

….das blaue „etwas“ ist eines der zahlreichen Vespa-Taxis, die unentwegt zahlende Touristen durch die Altstadt knattern …..

So, ein Nachtrag zur Präsentation der unterschiedlichen „Biertrinkvarianten“. Hier: aus der Flasche, aber nett eingepackt. Mann, Mann, Mann……

Die unterschiedlichen Bildgrössen hängen mit der Veränderungen der Dateien. Die mit der Spiegelreflex aufgenommenen Bilder sind viel zu groß zum Hochladen und werden verkleinert. Handyfotos schicke ich per Mail an das Notebook; sie verkleiern sich dann auch aber „irgendwie anders“ K.A. (keine Ahnung)

Mittwoch, der 31.August 2021

Heute stande Lecce auf dem Programm. Uns vielen auf der Hinfahrt graue Olivenbäume auf, kilometerweit und soweit das Auge reichte. Erst dachten wir, es habe gebrannt, aber nachdem auch auf der Rückfahrt in einer anderen Gegend das gleiche Problem auftrat, haben wir Herrn Google befragt und der hatte eine Antwort.

Vor ein paar Jahren breitete sich in Süditalien das Xylella-Bakterium aus, gegen das der Olivenbaum keine Chance hatte. Man pflanzt neu, hofft aber auch, dass sich die Bäume erholen; neue Triebe werden jedenfalls ausgetrieben. Auf Olivenöl aus Apulien muss die Welt aber erst einmal verzichten.

Die Innenstadt von Lecce ist komplett Weltkulturerbe; man nennt es die „Perle des Apulischen Barocks“.

Wir betreten die Altstadt durch das „Porta Napoli“, einst extra für Karl V. gebaut; der kam aber leider nie. Schon damals wurden also Steuergelder für nix verbraten.

Der „Duomo“, im Inneren eine Orgie des prachtvollen Barock

Die Figuren sind alles aus „Pappmasche; eine hohe, nur in Lecce gepflegte Kunst. Sie sind sehr leicht und somit ausgesprochen praktisch, um bei Prozessionen herumgetragen zu werden.

Lecker Mittessen, ein Panino mit Pferdefleisch, nun gut.

Die Italiener pflegen ja auch noch andere Künste.

….ist das Schick oder kann das weg….
…..ist das etwa schick oder kann das auch weg….
….eine nette Stadtvilla….

……und nun sehen wir uns einmal im Conad – eine italienische Supermarktkette – die Nudelabteilung an.

Mittwoch, 1. September 2021

Heute war der letzte Tag in Otranto; wir sind die Küste Richtung Süden. Abfahren werden wir 2 „extreme“ Punkte Apuliens.

`´Der erste Punkt ist der östlichste Stelle ganz Italiens, das „Capo d´Otranto.

….Inge forografiert es gerade

Auf Inge´s Telefon ging plötzlich eine SMS ein, „herzlich willkommen in Griechenland.“

Ganz so weit weg ist es ja wirklich nicht.

Nächter Halt: Porto Bodisco. Laut Reiseführer sollen hier alle Feinschmecker Seeigel schlürfen; das wollten wir natürlich sehen. „Sehen, nicht schmecken“.

Wir haben nix gesehen ausser einem Großparkplatz für sonnenhungrige Italiener. (ohne Foto) und einer ohne Menschen bestimmt wunderschöne kleine Bucht.

….und dann das, ein bisschen kleiner wie meine Kamera und auf 4 (i.W. vier) Rädern. Wie kommt man rein, wie kommt man raus?

Von vorne mit einem Fischauge sieht er aus wie ein SUV. Ihr fragt Euch, wie wohl dieses Foto aus der Ameisenperspektive entstanden ist.

So

….so hoch wie das Auto…

Next Station Sant Cesarea Therme. In den 50´gern und 60´gern einer der bedeutendsten Kurorte Italiens, An dem prachtvollen arabisch anmutenden Gebäude kann man aber leider den Niedergang der Branchen erkennen.

Platz für Sonnenbadende gibt es überall
…er macht einen guten Job…

Inge meint, mein Outfit wäre gewagt

Badespass (?????) gibt´s in der kleinsten Bucht.

Independence Day Teil 3 ; die Rückkehr

Nun kommen wir an den zweiten „Extrem“-Punkt, das Capo di Santa Maria di Leuca ist der südlichste Punkt Apuliens und gleichzeitig ein wichtiger Wallfahrtsort, die Basilica Santa Maria de Finibus Terrae. Nur wer hier hin pilgert, kommt in den Himmel. Dann lauft alle schon mal los.

Ach so, das libysche Telefonnetz wollte sich nicht bei Inges Handy einmelden.

Morgen geht es wieder 220 Kilometer nach Norden, der Heimweg beginnt.

Donnerstag, der 2. September 2021

Matera ist das Ziel.

Matera ist Weltkulturerbe und war 2019 europäische Kunsthauptstadt. Besiedelt wurde Matera schon for den Griechen.

Das Tuffsteinplateau zusammen mit dem Fluss boten ein ideales Siedlungsgebiet, die „Civita“ wurde gegründet. Irgendwann im 11. Jahrhundert wurde die „Civita“ zu klein und die Menschen schufen neuen Wohnraum, in dem sie im weichen Tuffstein unterhalb des Plateaus Ihre Behausungen gruben. die „Sassi“ waren entstanden.

Die Lebensumstände müssen bis ins 20. Jahrhundert erbärmlich gewesen sein; 1952 wurden die „Sassi“ per Gesetz geräumt, die Einwohner umgesiedelt. In den Neunzigern begriff man, wie einzigartig diese Höhlenstadt war; von da an ging es bergauf. Das im wahrsten Sinne des Wortes, denn von den heute gelaufenen 8.000 Schritten werden zwei Drittel steile rutschige Treppen gewesen sein.

Tauchen wir ein in diese wundersame Welt.

…..hier sind wir hoch…
…..hier auch…

Der Dom, Mittelpunkt die „Civita“; 1270 vollendet.

Besuchen wir eine Einzimmerwohnung mit Küche, allerdings ohne Bad. Wasser, Strom, Toilette fehlen leider auch. Die unteren Schubladen der Kommoden dienten nachts als Bett; es lebten in der Regel bis zu acht Personen in den Höhlen. (und das bis in die Fünfziger !!!!!)

…..“Mutti“ schmolz dahin…..
….liebevoll gestaltete „Auffahrhilfen“ für Kinderwagen etc…..
…higher and higher….
Reste der Kulturhauptstadt

Hier seht Ihr, unter welch unwürdigen Bedingen mancher Text geschrieben wird. Die Italiener haben in den Zimmern kleinere Steckdosen. Nur im Bad gibt es eine Dose, in dem auch unserer grossen runden Stecker reinpassen.

Morgen geht es 230 Km nach Westen an das Mittelmehr.

Freitag, der 3. September 2021

Wir waren gestern Abend noch köstlich speisen. Das Restaurant war uns schon nachmittags aufgefallen, leicht zu erreichen und recht klein. Wir konnten noch einen Tisch auf einer Art Balkon erreichen und wir bekamen das beste Essen der ganzen Reise.

Es begann mit einen Pulpoeintopf-

Inge bekam anschliessend ein Stück Spanferkel; ich Tagliatelle a la Ragout mit getrockneten Tomaten. Ich sag Euch, es war zum Reinsetzen. Das Ganze kostete inklusive 3 Gläsern Wein und zwei grossen Bier gerade mal 68 Euro.

Ein Wermutstropfen gab es dann noch; es wurde richtig kalt und wir mussten die Jacken (!!!!!) anziehen

In die Sassi geklettert sind wir dann nicht mehr geklettert, aber nochmal zum Duompo gegangen.

Unser nächstes Ziel ist für 4 Tage das „Grand hotel delle Rosa“ in Scalea an der Mittelmeerküste; wenigstens ein bischen Kalabrien sollte es sein.

Wir beschlossen, quer durchs Land zu fahren und den Dolomiti Luncane einen Besuch abzustatten; Castelmezzano war das Ziel. Der südliche Apennin ist eine faszinierende Landschaft. Erst fährt man durch endlos abgeerntete Felder…….

….dann wurde es auf 100 km extrem kurvenreich.

Aber dieser Anblick von Castelmezzane entschädigte alles.

…mit der Drohne wird es noch faszinierender…..

Jetzt begreift man auch den Bezug zu den Dolomiten. Das Gebiet ist ein absolutes Kletterparadies und das Highlight ist der „Flug des Engels“ . Man wird verpackt wie eine „luftgetrocknete Salami“, an ein 1.400 m langes Seil gebunden und dann quer über die links existierende Schlucht zum nächsten Ort „geschossen“. Das wollten wir dann lieber nicht mitansehen.

Nach weitern 2 Stunden Gekurbel am Lenkrad sind wir in Scalea angekommen. Unser Hotel hat sogar einen Privatstrand.

Samstag, der 4. September 2021

Heute hat es so richtig geregnet, erst um 12 Uhr war dieser Spuk vorbei; das war ja auch nicht gebucht

Scalea befindet sich an der Costa dei Cedri; der nördlichsten Ecke Kalabriens. Im Centro Storico sind viele Treppen („Scale“) zu bewältigen.

…wir steigern das Bruttosozialprodukt….

Ein kleines Kastell hat es auch; die Küste wurde früher häufig von Sarazenen überfallen.

Einen „Haken“ hat der Urlaubsort; es hat keinen Hafen. Gestern Abend schon hatten wir beobachtet, dass man – wegen des schlechten Wetters -mit fahrbaren Kränen alle kleinen und grossen Jachten aus dem Wasser gezogen hat.

Nun liegen sie alle wie tote Mäuse an Land.

Das ist unser „Grand Hotel delle Rose“.

Es hat den morbiden Charm der Siebziger, alles noch sehr elegant, aber auch vieles abgewetzt und doch italienisch charmant. Man beachte den Boden des Raums.

…..der Frühstücksraum voller Eleganz…..

Aber am Strand gibt es eigene Liegestühle und Sonnenschirme; das haben wir dann heute reichlich genutzt.

Sonntag, der 5. September 2021

Heute haben wir nur eine kurze Fahrt in die Berge gemacht. Der Fluß „Lao“ fliesst aus den Bergen kommend hier ins Meer und hat eine kleine sehr fruchtbare Ebene gebildet. Inser Ziel heute war der kleine Ort Papasidero hoch in den Bergen. Diese gehen hier bis auf über 2.000 m hoch; im Winter gibt es einige Skipisten in der Region.

Wie in Griechenland ist das; irgend ein Stromkabel läuft immer durchs Bild.

…die große weite Welt…
….ein idyllisches Plätzchen…

Ab jetzt ist Strand angesagt; unser Hotel bietet ja kostenfreie Liegen und Sonnenschirme incl. Bar.

Montag, der 6. September 2021

Die Nachricht des Tages: ich habe2 Tickets für das Heimspiel der Eintracht am nächsten Sonntag ergattert.

Am letzten Tag im Süden haben wir einen Ausflug nach Maratea gemacht; hoch auf den Berg zur „Statua del Christo Redentore“, eine 25 m hohe Christusstatue, erbaut 1961.

Nicht nur die Statue ist abenteuerlich; die Straße auch.

….mein Engel…

Der passende Ort dazu ist Maratea und unterscheidet sich in nichts von den bisher gesehenen „kleinen Orten in den Bergen“

…..ausverkauft…..

Unser letzter Strandnachmittag begann.

…our private beach…..

Jeder Strand hat seinen „David Hasselhoff“

lauwarme Pfütze
….das entwickelte sich eine halbe Stunde später zum satten Gewitter…

Die Drohne darf nicht fehlen.

Morgen geht es in Richtung Norden; unser nächstes Ziel ist ziemlich genau 600 Km entfernt.

Dienstag, der 7. September 2021

….ein letzter Blick auf die Kalabrischen Berge..

Unser Ziel heisst „Lago Trasimeno“ und liegt südlich von Siena in Umbrien.

Auf dem Weg dorthin gab es aber nochmal römische Kultur. Die Ausgrabung von Ercolano lag auf dem Weg. Neben Pompeij ist sie das wichtigste Zeugnis vom Ausbruch des Vesuvs. Entdeckt wurde die Stadt 1708, mit den Ausgrabungen begann man bereits 1730. Im Gegensatz zu Pompeij wurde Ercolano durch Schlamm bedeckt; man musste sich teilweise durch 20 m fast 2.000 Jahre alten getrockneten Schlamm durchgraben. Vorteil für uns, die Stadt steht teilweise noch so wie zum Ausbruch; im Museum (heute nicht besichtigt) sind noch zahlreiche Funde im Original zu besichtigen.

Mittwoch, der 8. September 2021

Der Lago Trasinemo fällt – schaut man sich die Landkarte Mittelitaliens an – sofort auf, der blaue Fleck auf der Karte ist nicht zu übersehen. Er ist nur 6 – 7 m tief.

217 v. Chr. marschierte Hannibal gen Rom und der Konsul Flaminius versuchte ihn hier in dieser Gegend mit 20.000 Mann aufzuhalten; das ging leider gründlich schief und ca. 15.000 Römer fanden den Tod.

Das steckt den Italienern wohl immer noch in den Knochen; jedenfalls gibt es hier eine Gedenkstätte.

Primärziel für heute war Perugia; Schokoladenliebhabern ist der Begriff „Perugina“ sehr wohl ein Begriff.

Auch diese Stadt ist natürlich uralt und viele Jahrhunderte stolz, eine „frei“ Stadt zu sein. Dies geschah allerdings mit der gnädigen Unterstützung des damaligen Päpste.

Das Stadtbild ist faszinierend und man muss sich einfach treiben lassen. Toll ist abver schon die Anreise. 2008 hat die österreichische Firma Leitner (bekannt als Gondelbauer in den Alpen) die MiniMetro gebaut. Das ist eine Art waagrechte Gondel, sie wird durch ein Seil gezogen, hält völlig autark an 6 Stationen, beginnt außerhalb der Stadt an einem großen, kostenfreien Parkplatz und bringt den gemeinen Touristen in 10 Minuten mitten in die Altstadt. Wenn das nicht mal ein Beitrag zur autofreien Innenstadt ist. Wir haben es jedenfalls genossen.

….der Duomo, von außen unauffällig…
von innen gewaltig, weil extrem hoch…..
…hier wird ein Ring aufbewahrt, den angeblich Josef der Mutter Gottes zur Verlobung geschenkt hat…. (soso)
…das umbrische Nationalmuseum..
…dunkle Gassen…
…manchmal ist unklar, was zu welchem Haus gehört…

Anfang des 16. Jahrhunderts ging es den Perugianern zu gut; die zwei mächtigsten Familien bekämpften sich aufs Blut und der Papst guckte zu. Als man sich dann weitgehendst selbst ausgerottet hatte, schnappte sich der Papst die bis dahin freie Stadt und ließ eine mächtige Festung mitten in der Stadt bauen. Platz war aber keiner vorhanden; der Papst war aber findig und liess einfach einen ganzen Stadtteil zuschütten.

Heute steht die Festung auf dem dadurch ziemlich in die Höhe gewachsenen Hügel nicht mehr, sondern u.a. die Banco Italia. Den zugeschütteten Stadtteil hat man aber wieder ausgegraben und so gibt es jetzt eine riesige unterirdische Stadt zu besichtigen, die sogar teilweise als Parkhaus genutzt wird. Rein kommt man stilvoll über eine Rolltreppe.

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick in den Schokoladenladen von Perugina.

Jetzt geht es zum vorletzten italienischen Abendessen unserer Reise nach Castiglione al Lago.

Donnerstag, der 9. September 2021

Heute war „Rollen“ angesagt; die erste der zwei Heimreise-Etappen stand an. Unsere letzte Übernachtung war am Comer See gebucht. So ging es über Florenz (2 x Stau), Bologna (2 x Stau) und Mailand 3 x Stau, kurz) nach Norden.

Es gibt ihn noch…….

…..den ultimativen Kopfschmerzproduzenten. Wenn ich allein an unsere Klassenfahrt nach Rom denke (mit unserem Lateinlehrer Adi Lorei), wird mir heute noch ganz anders.

…vielleicht doch noch mal nach Mailand oder – besser – nach Venedig…
…. Lecco am Comer See….

Die italienischen Alpenseen haben was. Jetzt gibt es noch ein schönes Abendessen in unserem Hotel; morgen geht es durch/über den Gotthard nach Hause.

Freitag, 10. September 2021

Nix, Gotthard, dort war Stau. Wir sind sehr schön über den Bernadino-Pass gefahren und kommt so im Dreiländer-Eck Bregenz raus. Um nicht für 20 Km ein Pickerl für die Autobahn kaufen zu müssen, dachten wir, es wäre eine gute Idee, einfach durch Bregenz zu fahren. Gute Ideen stellen sich ja leider als fehlerbehaftet heraus; für die 20 km haben wir fast eine Stunde gebraucht.

Auf zweispurigen deutschen Autobahnen kommt man werktags ja auch nicht wirklich zügig voran, aber nach knapp 9 Stunden war es geschafft und unser Abschlussfoto war im Kasten.

Bitte sehr:

Es war eine Reise mit so vielen Eindrücken. Sie war voll mit Kultur, wir sind aber auch eingetaucht in ein intensives Italien. Es war entspannend, aber auch manchmal sehr spannend. Wir waren überall herzlich willkommen.

18 Kommentare zu „Startseite

    1. Mit euren neuen Rädern kommt ihr ja ziemlich rum. Wir sind letzten Mittwoch ein Stück eurer Loire-Tour von Chenonceau in Richtung Blois abgefahren – das ging teilweise ordentlich bergauf. Morgen geht’s übers Elsass zurück nach F. Tipp fürs Kopfsteinpflaster: nur ca. drei Bar auf die Reifen, das reduziert die Kopfschmerzen.

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  1. Mit euren neuen Rädern kommt ihr ja ziemlich rum. Wir sind letzten Mittwoch ein Stück eurer Loire-Tour von Chenonceau in Richtung Blois abgefahren – das ging teilweise ordentlich bergauf. Morgen geht’s übers Elsass zurück nach F. Tipp fürs Kopfsteinpflaster: nur ca. drei Bar auf die Reifen, das reduziert die Kopfschmerzen.

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  2. Sehr schöne Bloggerarbeit😘😘 ich freue mich jeden Tag von unserem Urlaub zu lesen und schon neue Bilder zu sehen!! Mach weiter so!! I love you!!

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  3. wieder ein schöner Reisebericht, danke dafür: Tapas ole. Und UD Almeria schlagen sich bisher ganz gut in La Liga, im Mittelfeld. Mal sehen wie die Eintracht sich heute schlägt, aber wenn der Adler schon stolz am Cabo gezeigt wird, muss es klappen.

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