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15. April – 16. April 2022; Eine Radfahrt nach Aschaffenburg

wir wollten mal raus. Der Wetterbericht war vielversprechend und die Akkus geladen.

Spontan haben sich Birgit und Thomas angeschlossen; eine Übernachtung im „Wikden Mann“ gebucht.

Tag 1:

Im Fechenheimer Wald; das zarte helle Grün der Bäume verspricht den Sommer.

Das ist Schloss 1: Schloss Philipsruh

Wo steht`s: in Hanau

Wer hat es bezahlt: Graf Philip Reinhard

seit wann steht es: 1705

Strom für Deutschland; das Kohlekraftwerk Staudinger bei Klein-Auheim. Dank Putin legt man es noch still, Block 5 soll wohl erst einmal weiterlaufen.

Witzig an den Flussradwegen ist die Bebauung in Bestlage; also unverbauter Blick auf den Fluß.

Ein „grenzwertiges“ Bauwerk steht in Groß-Ostheim.

Endlich kam er, der Biergarten am Mainuferweg. Ein schönes Helles von Faust (früher Schlappeseppel) und eine Pizza – mit Inge geteilt – waren Lohn nach 40 Km bei strahlender Sonne und Fahrt im T-Shirt.

schöne Bierdeckel gab`s

Diese Stadt wird dominiert vom Schloß 2, Schloss Johannisburg

Wo steht`s; Aschaffenburg

Wer hat es bezahlt: Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten

seit wann steht es: 1814

Aus „Jux und Dollerei“ haben sie die feinen Herren eine kleine „Villae“ gebaut. Vorbild ist eine „villa“ aus Pompeji.

Unser Hotel „wilder Mann“ hat schon viel Patina angelegt. Ich denke, dass es sich einfach nicht mehr lohnt ein älteres 50-Zimmer Hotel kernzusanieren; so geht es dann Jahr für Jahr „den Bach runter“. Unser Zimmer war riesig, die Mitarbeiter freundlich; das Wlan Schei…… und das Frühstück lau.

Aber es gab sogar einen Postkartenautomat 🙂

Tag 2:

Für die Heimfahrt haben wir uns getrennt. Thomas wollte heute zu den Kickers aus OF (sie haben 2:0 gewonnen), wir sind quer durch`s Land.

Beeindruckend ist etwas außerhalb von „Aschebersch“ der Landschaftsgarten Schönbusch.

Der Mainzer Kurfürst und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal ließ ab 1775 in der Nähe seiner Nebenresidenz Aschaffenburg, in der er sich vorwiegend im Sommer aufhielt, einen Lustgarten anlegen. Der Park ist einer der ältesten Landschaftsgärten Deutschlands.

Von Stockstadt nach Babenhausen durchquert man das Gersprenz-Tal, naja, Tal ist ein wenig übertrieben. Hübsch ist die St. Anna Kapelle.

Von Babenhausen kommt man in den Rodgau.

Die Stadt Rodgau war zusammen mit Dietzenbach die am stärksten gewachsene Stadt im südliche Rhein-Main Gebiet. Die Gebäude stehen ja nun immer noch; soziale Brennpunkte sind es keine mehr, aber wohne möchte man dort eigentlich nicht. (schon allein, weil man dann ein OF auf dem Nummernschild stehen hat, huh)

Es begegneten uns Mama Chihuahua mit ihren 3 Kindern. Wir kamen mit der Halterin ins Gespräch. Die drei Welpen sind reinrassig, aber mögliche Käufer sind nicht bereit, 700 Euro zu zahlen. Die Käufer suchen so eine Art Aldi-Hund, klein, gesund und billig. Interssant war`s, was sie erzählte. Übrigens nennen wir die Hunde „Fußhupen“.

Das Gebiet ist extrem sandig; man passiert eine Kiesgrube nach der anderen. Der Wald besteht vornehmlich aus Fichten und so sieht es dann in Zeiten des Borkenkäfers und des Klimawandels auch aus.

Weiter geht`s, schnurgerade durch den Wald zu Schloß Nr. 3

Wo steht`s; Heusenstamm

Wer hat es bezahlt: die Herren von Heusenstamm

seit wann steht es: 1600

…heute kann man dort stilvoll heiraten…

Dort kam es zum Duell:

Heimging es über die Kaiserleibrücke. Die Unterführungen unter dem Ratswegkreisel gehören zu den „Frankfurter Unorten“ und sind doch „hohe Kunst“. Ständig sind Sprayer am Werk, kreieren neue Werke und sorgen für ständige Abwechslung.

Es war ein schöner Ausflug; danke an Birgit und Thomas für die Begleitung.

Nächsten Samstag starten wir Richtung —-Mittelmeerinsel-

18 Kommentare zu „Startseite

    1. Mit euren neuen Rädern kommt ihr ja ziemlich rum. Wir sind letzten Mittwoch ein Stück eurer Loire-Tour von Chenonceau in Richtung Blois abgefahren – das ging teilweise ordentlich bergauf. Morgen geht’s übers Elsass zurück nach F. Tipp fürs Kopfsteinpflaster: nur ca. drei Bar auf die Reifen, das reduziert die Kopfschmerzen.

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  1. Mit euren neuen Rädern kommt ihr ja ziemlich rum. Wir sind letzten Mittwoch ein Stück eurer Loire-Tour von Chenonceau in Richtung Blois abgefahren – das ging teilweise ordentlich bergauf. Morgen geht’s übers Elsass zurück nach F. Tipp fürs Kopfsteinpflaster: nur ca. drei Bar auf die Reifen, das reduziert die Kopfschmerzen.

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  2. Sehr schöne Bloggerarbeit😘😘 ich freue mich jeden Tag von unserem Urlaub zu lesen und schon neue Bilder zu sehen!! Mach weiter so!! I love you!!

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  3. wieder ein schöner Reisebericht, danke dafür: Tapas ole. Und UD Almeria schlagen sich bisher ganz gut in La Liga, im Mittelfeld. Mal sehen wie die Eintracht sich heute schlägt, aber wenn der Adler schon stolz am Cabo gezeigt wird, muss es klappen.

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